Martina Bačová, Hana Šuková, Karel Košárek

13. 7. 2022, 19.30 Uhr, J. K. Tyl Theater

Martina Bačová – Violine
Hana Šuková – Horn
Karel Košárek – Klavier

Programm:
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Romanze G dur, op. 40
32 Variationen c-Moll, WoO 80 

Johannes Brahms (1833-1897)
Scherzo c-Moll, WoO 2 

Trio Es-Dur, op. 40
Andante
Scherzo. Allegro – Trio. Molto meno Allegro
Adagio mesto
Finale. Allegro con brio

Martina Bačová studierte am Janáček-Konservatorium in Ostrava, am Prager Konservatorium und an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden studiert. Schon in ihrer Kindheit setzte sie sich in Musikwettbewerben durch, nahm an internationalen Master Classes teil, trat auf Festivals in ihrer Heimat und im Ausland auf. Sie gibt Konzerte mit führenden tschechischen Orchestern und arbeitet mit dem Tschechischen Rundfunk und dem Tschechischen Fernsehen zusammen. Neben ihrem Stammrepertoire richtet sie ihre Aufmerksamkeit auch gern auf die Musik des 20. Jahrhunderts. Sie hat die Solo-CD „Elegantní provokace“ (Elegante Provokationen) mit Aufnahmen von Kompositionen von Otmar Mácha, Leoš Janáček, George Enescu und Béla Bartók aufgenommen, die in Großbritannien von der Zeitschrift International Record Review ausgezeichnet wurde.

Hana Šuková stammt aus Městec Králové und lebt in Poděbrady. Sie hat am Prager Konservatorium studiert; ihr Studium des Waldhornspiels setzte sie auch an der Universität der Künste in Berlin fort. Sie tritt mit tschechischen und deutschen Orchestern (Deutsches Kammerorchester, Berliner Symphoniker) auf und arbeitet mit Kammerensembles wie PhilHarmonia Octet und weiteren Formationen zusammen. Sie unterrichtet am musischen Gymnasium Gymnázium a Hudební škola in Prag.

Karel Košárek hat am Konservatorium in Kroměříž und der Akademie der musischen Künste Prag studiert; seine Studien hat er in Dallas, Texas, abgeschlossen. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe, tritt auf den Bühnen vieler Länder auf, auf internationalen Musikfestivals, in Rezitalen und mit führenden Orchestern im In- und Ausland, mit Solisten sowie als Klavierbegleitung und mit Kammerensembles (Škampovo kvarteto, Baborák Ensemble u.a.). Er macht Aufnahmen für verschiedene Schallplattenfirmen, seine CD mit Kompositionen von Bohuslav Martinů für Supraphon enthält auch einige Stücke, die überhaupt zum ersten Mal aufgenommen wurden. In seinem Repertoire finden sich Klavierkonzerte von George Gerschwin, Benjamin Britten, Jean Françaix, und auch in seinen Rezitalen spielt er gern ein ungewöhnliches Repertoire. Wie kürzlich Košáreks Kollege, der Klavierspieler Jan Dušek, schrieb: „Karel Košárek gehört nicht zu den Klavierspielern, zu denen man wegen ihres Renommees und ihres Ruhms geht – egal, was sie wie spielen. Er ist keine medienbekannte Persönlichkeit, die regelmäßig auf den Fernsehbildschirmen oder den Titelseiten von Zeitschriften präsent ist. Er ist kein Interpret, der doch ‚einfach gut spielen muss‘. Er spielt einfach gut.“ (klasikaplus.cz)